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Inhaltsverzeichnis
DNV Jahreshauptversammlung 2005
Deutschland zweitstärkster Anbauer von Faserhanf in der EU
EIHA-KONFERENZ 2005
Statement zur Erfurter narotech 2005
Gesundes Raumklima durch natürliche Dämmstoffe wird finanziell gefördert
Messe für Nachwachsende Rohstoffe: naro.tech 2005 (01. - 04. September 2005)
Hanf Sortenliste 2005
Workshop: Sächsisch-tschechischer Erfahrungsaustausch
Sächsisch-tschechischer Erfahrungsaustausch zu Anbau und Verarbeitung von Faserpflanzen am 3. März 2005 in Lengenfeld.
Fortsetzung des Markteinführungsprogramms
NaRo.Net-Naturfaser-Forum Wildeshausen
Pressemeldung des Deutschen Naturfaserverbandes e.V. vom 10.03.2003:
Auswertung der Markterhebung "Verbundwerkstoffe in der Automobilindustrie"
10 - 12.10.2006: Composites
01.09.2006: Pressemitteilung des DNV zur Composites 2006
20.10.2006: CELC Symposium in Prag
Fachinfo 2006
21 - 22.11.2006: 4. EIHA KONFERENZ

DNV Jahreshauptversammlung 2005

Der Deutsche Naturfaserverband läd herzlich zur Vortagsveranstaltung im Rahmen seiner Jahreshauptversammlung am 08.12.2005 im Kompetenzzentrum Nachwachsende Rohstoffe, Kompaniestr. 1, 49757 Werlte ein. Beginn des öffentlichen Teils ist 12:30 Uhr.

T H E M E N
Hanf - Leichtbauplatte
Entwicklung, Produktion, Marktperspektiven
12:30 bis 13:00Uhr
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Traktoranbaugerät zum Mähen und Einkürzen von Faserhanf
13:00 bis 13:30Uhr
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Verfahren für die Verarbeitung von konserviertem Hanf
13:30 bis 14:00Uhr
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Verbundwerkstoffe WPC und bastfaserverstärkter Sprizguß Kontrahenten oder Partner?
14:00 bis 14:30Uhr

Deutschland zweitstärkster Anbauer von Faserhanf in der EU

Nach Angaben von britischen Anbauern und Verarbeitern von Faserhanf
liegt die Anbaufläche im vereinigten Königreich im Wirtschaftsjahr
2005/06 bei etwa 1.700 ha. Damit liegt Deutschland nach Frankreich in
diesem Jahr auf dem zweiten Platz. Dies ist erfreulich, da der Hanfanbau
in Deutschland wegen der Zurückhaltung eines Verarbeiters in den
Niederlanden im Erntejahr 2003 um fast 1.000 ha zurückgegangen war.
Weitere Angaben zum Faserflachs- und Hanfanbau finden Sie übrigens auf
unserer Homepage in der Rubrik „Fachinfo“.

EIHA-KONFERENZ 2005

Am 28 und 29. November 2005 findet die jährliche Konferenz der European Industrial
Hemp Association (EIHA) in Hürth bei Köln statt. Näheres unter
www.eiha.org

Statement zur Erfurter narotech 2005

Der 1997 gegründete Deutsche Naturfaserverband e.V. mit Sitz im sächsischen Waldenburg, befasst sich mit Themen rund um die in Deutschland angebauten Faserpflanzen Flachs und Hanf. Mitglieder unseres Verbandes sind landwirtschaftliche Betriebe, Erstaufbereiter, agrarwissenschaftlichen Versuchs- und Lehranstalten, Forschungsinstitute und Ingenieurbüros sowie verarbeitende Industriebetriebe. Der DNV vertritt die Interessen seiner Mitglieder und berät sie in allen Angelegenheiten, die den Anbau, die Verarbeitung und den Absatz von Faserpflanzen betreffen. Darüber hinaus fördern wir Arbeiten zur wissenschaftlichen Forschung über Faserpflanzen und die zeitnahe Veröffentlichung dieser Arbeiten. Bei Beratungen agrarpolitischer Gremien in Bonn, Berlin und Brüssel setzt sich der Deutsche Naturfaserverband für die Belange der Naturfaserwirtschaft in Deutschland ein.
Seit 1999 hat sich die narotech in Erfurt zur bundesweiten Informationsplattform für Forschung und Verarbeitung nachwachsender Rohstoffe entwickelt. Wir nutzen hier die Möglichkeit, die Produkte und Dienstleistungen unserer Verbandsmitglieder dem Fachpublikum vorzustellen. Die Produktpalette umfasst heute bereits mehr als die "klassische“ Kfz-Türverkleidung aus Flachs/Hanffasern. Eine wachsende Zahl von Anwendungsmöglichkeiten ergibt sich aus den Preissteigerungen für auf Rohölbasis hergestellte Chemiefasern. Neue Einsatzgebiete zeigen sich auch für die beim Aufschluss von Flachs und Hanf als Koppelprodukt anfallenden so genannten Schäben. Sie wurden bislang vornehmlich als Tiereinstreu verwendet. Heute gelangen Produkte aus Schäben u. a. in der Möbelindustrie zum Einsatz. Als Leichtbau-Arbeitsplatten für Küchen ermöglichen sie beispielsweise deutliche Gewichtsreduzierungen gegenüber herkömmlichen Werkstoffen. Nicht nur für Anwendungen, bei denen das Gewicht eine entschiedende Rolle spielt, sondern auch für das Design erwachsen damit Möglichkeiten, die bislang nur schwer zu realisieren waren. Zum Vergleich: Eine Leichtbau-Schäbenplatte bringt nur ein Drittel des Gewichts einer herkömmlichen Holzspanplatte auf die Waage.
Darüber werden wir die Messebesucher auf die vielfältigen Einsatzfelder von Bastfasern aufmerksam machen. Einen besonderen Schwerpunkt bildet der Hinweis auf das Markteinführungsprogramm für Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen, von dem der Verbraucher durch die finanzielle Förderung direkt profitiert. Bitte beachten Sie auch die Ihnen dazu in der Pressemappe übergebene Information. Wir sind sicher, dass viele Ihrer Leser, Hörer oder Zuschauer diese Nachricht mit Interesse aufnehmen. Gern senden wir Ihnen per E-Mail ein Pressefoto, das die Art und Weise des Einbaus von natürlichen Dämmstoffen zeigt. Auf der narotech finden Sie uns in Halle 2 am Stand 511.

Gesundes Raumklima durch natürliche Dämmstoffe wird finanziell gefördert

Kleidung aus Naturfasern wie Baumwolle oder Leinen passt sich dem Körperklima besser an als synthetische Stoffe. „Dasselbe Prinzip gilt beim Neu-, Um- oder Ausbau von Wohn- und Arbeitsräumen“, informiert Dr. Jürgen Steger vom Deutschen Naturfaserverband e.V. (DNV). „Wer in seinem Gebäude auf Dauer ein gesundes Raumklima gewährleisten möchte, sollte es mit natürlichen Materialien ‚einkleiden’. Das ist für alle gut, besonders jedoch für Menschen mit Allergien, Asthma oder Neurodermitis.“ Dämmung beim Hausbau dürfe nicht mit Dichtung verwechselt werden, warnt der Experte. Bauphysiker gehen davon aus, dass ein 4-Personen-Haushalt täglich rund 10 Liter Wasser an die Raumluft abgibt. Bei luftdichter Isolation mit mineralischen und synthetischen Dämmstoffen entsteht eine relativ hohe Luftfeuchtigkeit. Sie bildet einen idealen Nährboden für teilweise unsichtbare Keime, Pilze und Algen. Schimmel- oder Schwammbildung können die Folge sein. Eingeamtete Schimmelpilzsporen beispielsweise gelten als Auslöser unterschiedlicher Krankheiten. „Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen wie Flachs, Hanf, Schilf, Holzfasern, Gras oder Getreide verhalten sich grundsätzlich anders als Dämmstoffe aus Glas- und Steinfasern oder Polystyrol“, erklärt Dr. Jürgen Steger. „Naturfasern sind in der Lage, Feuchtigkeit aufzunehmen, zu speichern und bei Bedarf wieder abzugeben. Sie wirken je nach Witterung und Jahreszeit ausgleichend auf das Raumklima. Häuser müssen atmen können. Das wussten schon unsere Vorfahren. Zudem halten natürliche Dämmstoffe im Hochsommer die Räume erfrischend kühl. Im Winter dagegen wirken sie buchstäblich dämmend auf die Heizkosten. Der Einbau der entsprechend konfektionierten Materialien ist unkompliziert und auch von Häuslebauern in Eigenleistung zu meistern. Und nicht zu vergessen: Die meisten Naturdämmstoffe wachsen vor unserer Haustür im eigenen Land.“

Der Deutsche Naturfaserverband e.V. weist darauf hin, dass der Staat den Einbau natürlicher Dämm-Materialien aus Flachs, Hanffasern, Wiesengras, Schafwolle und Getreidegranulat mit immerhin 35 Euro pro Kubikmeter fördert. Beispiel: Bei einer Wohnfläche von 130 Quadratmetern werden 50 Kubikmeter Flachsdämmstoff verbaut. Dafür erhält der Bauherr gegen Vorlage der Rechnung etwa 1.750 Euro Unterstützung.

Presse-Kontakt: Dr. Jürgen Steger, Deutscher Naturfaserverband e.V., Tel. 0700 – 50 100 100

Pressefotos:
Für redaktionelle Zwecke stehen Ihnen zwei Fotos zum Download zur Verfügung (Verwendung honorarfrei). Bitte als Quelle angeben: DNV

             
Bildtext:
Natürliche Dämmstoffe aus Flachs und anderen Materialien sorgen für ein ausgewogenes und gesundes Raumklima. Der Einbau ist unkompliziert. Foto: DNV

 


Messe für Nachwachsende Rohstoffe: naro.tech 2005 (01. - 04. September 2005)

Messe für Nachwachsende Rohstoffe: naro.tech 2005 (01. - 04. September 2005)
Die narotech in Erfurt ist seit ihrem ersten Auftritt im Jahr 1999 zu einer branchenübergreifenden Plattform für die Nutzung nachwachsender Rohstoffe –vor allem ihrer stofflichen- geworden. Mit dem Markt für nachwachsenden Rohstoffe befassen sich mittlerweile weite Teile der deutschen Wirtschaft. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit einer branchenübergreifenden Kommunikationsplattform, auf der sich alle Akteure begegnen und austauschen können. Dieser anspruchsvollen Aufgabe hat sich die narotech gestellt. So werden auf ihr in diesem Jahr neben umweltfreundlichen Alltagsprodukten aus biologisch abbaubarem Bioplastik neue High-tech-Werkstoffe, Bau- und Dämmstoffe und Energie aus Pflanzen im Expertenkreis vorgestellt und diskutiert sowie der interessierten Öffentlichkeit präsentiert.
Weitere Informationen sind im Internet unter http://www.narotech.de zu finden.

Hanf Sortenliste 2005

Sortenliste Faserhanf für das Anbaujahr 2005 (Wirtschaftsjahr 2004/05).
Download der Sortenliste (pdf-Datei): 39KB

Workshop: Sächsisch-tschechischer Erfahrungsaustausch

Am 03.03.2005 fand im Bildungsinstitut PSCHERER gGmbH ein Workshop mit dem Titel "Saechsisch-tschechischer Erfahrungsaustausch zu Anbau und Verarbeitung von Faserpflanzen im Rahmen des Interreg-Projektes "Entwicklung der Zusammenarbeit zwischen deutschen und tschechischen Naturfaserproduzenten und -verarbeitern" statt. Schwerpunktthema war dabei der Austausch von Erfahrungen in Anbau, Ernte und Nutzung von Flachs- und Hanffasern.
Dank der hochkaraetigen Referenten konnten sich die Veranstalter ueber eine sehr positive Resonanz freuen, die hohe Zahl tschechischer und deutscher Gaeste zeigte das große Interesse an einem qualifizierten Wissenstransfer auf diesem zukunftstraechtigen innovativen Gebiet. Der Workshop bildete einen weiteren Meilenstein geplanter und realisierter Aktivitaeten im Rahmen der Projektarbeit zur Buendelung der Kompetenzen beiderseits der deutsch-tschechischen Grenze. Das durch das Projekt initiierte Netzwerk der tschechischen und deutschen Naturfaserproduzenten und -verarbeiter soll weiter ausgebaut werden, die Veranstaltung wirkte hier als erfolgreiche Kontaktboerse zur Intensivierung der transnationalen Zusammenarbeit.
Stefan Breymann
Projektmanagement und Leiter Technischer Bereich
Bildungsinstitut PSCHERER gGmbH
Reichenbacher Straße 39
08485 Lengenfeld/Vogtland

Sächsisch-tschechischer Erfahrungsaustausch zu Anbau und Verarbeitung von Faserpflanzen am 3. März 2005 in Lengenfeld.

Aus der wachsenden Bedeutung der Nutzung nachwachsender Rohstoffe und den neuen Möglichkeiten der Kooperation, die sich durch die EU-Mitgliedschaft der Tschechischen Republik verstärkt haben, wurde durch das Bildungsinstitut PSCHERER gGmbH gemeinsam mit anderen tschechischen und deutschen Partnern das Projekt "Entwicklung der Zusammenarbeit zwischen deutschen und tschechischen Naturfaserproduzenten und -verarbeitern" initiiert. Im Rahmen dieses Projektes sind Wissenstransferveranstaltungen geplant, die das Ziel haben, Erfahrungen und Kompetenzen beiderseits der deutsch-tschechischen Grenze zu bündeln.
Der Workshop soll der Auftakt für eine Reihe von Veranstaltungen bilden und wendet sich an Fachpublikum aus den Bereichen Naturfaserproduktion und -verarbeitung. Die Veranstaltung soll auch als Kontaktbörse zur Intensivierung der transnationalen Zusammenarbeit auf diesem innovativen Gebiet.
Nähere Angaben zu den Themen und Möglichkeiten der Teilnahme enthält das Programm (pdf Dokument 91 KB).

 


Fortsetzung des Markteinführungsprogramms

Eine Verlängerung des in der ersten Fassung bis zum 31.12.2004befristeten Programms wurde vom Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft noch vor dem Ablauf bei der EU-Kommission in Brüssel eingereicht. Leider verzögerte sich das Bewilligungsverfahren. Dies hatte zur Folge, dass mit Beginn des Jahres die Förderung der Dämmstoffprodukte eingestellt werden musste. Seit kurzem liegt nun die Bewilligung für die Fortsetzung aus Brüssel vor. Mit der Veröffentlichung im Bundesanzeiger -voraussichtlich Nr. 35 oder 36 vom 19 bzw. /22.02.05 kann die Überaus erfolgreiche Maßnahme forgesetzt werden. Nähere Angaben zum Förderprogramm finden sich unter www.fnr.de.
Förderprogramm "Nachwachsende Rohstoffe"

Unter dem Begriff "Nachwachsende Rohstoffe" werden hier land- und forstwirtschaftliche Rohstoffe pflanzlichen und tierischen Ursprungs verstanden, die außerhalb des Ernährungsbereiches (Nahrungs- und Futtermittel) stofflich oder energetisch genutzt werden können. Die Vorteile nachwachsender Rohstoffe können mittel- bis langfristig zur Lösung von wirtschafts-, umwelt- und gesellschaftsrelevanten Problemen beitragen. Die stoffliche und energetische Nutzung nachwachsender Rohstoffe erlaubt den Einstieg in eine Kreislaufwirtschaft und damit die Entwicklung nachhaltiger Wirtschaftsformen im Sinne der Agenda 21. Der Ausbau des erneuerbaren Energieträgers Biomasse in Deutschland kommt dem im Weißbuch der EU-Kommission "Energie für die Zukunft - Erneuerbare Energieträger" genannten Ziel, das Energieaufkommen aus Biomasse in der EU bis zum Jahr 2010 zu verdreifachen, entgegen. Mit der Produktion nachwachsender Rohstoffe erbringt die Land- und die Forstwirtschaft daher eine Dienstleistung für die gesamte Gesellschaft. Der Anbau und die Verwertung nachwachsender Rohstoffe führt zu folgenden positiven Wirkungen:
Nachwachsende Rohstoffe sind weitgehend CO2 -neutral. Bei ihrer Nutzung entsteht kein zusätzlicher Treibhauseffekt. Sie tragen zur Schonung endlicher fossiler Ressourcen, wie Erdöl, Erdgas und Kohle bei. Sie eröffnen Möglichkeiten zur Verwirklichung einer Kreislaufwirtschaft.
Die Nutzung von Produkten auf Basis nachwachsender Rohstoffe in umweltsensiblen Bereichen bietet vielfältige Vorteile. Nachwachsende Rohstoffe bieten die Chance für innovative Entwicklungen; aus ihnen können Produkte hervorgehen, die weltweit vermarktet werden können.
Durch nachwachsende Rohstoffe profitiert der ländliche Raum. Dadurch werden in den ländlichen Gebieten Arbeitsplätze erhalten und neue geschaffen. Der Land- und Forstwirtschaft werden durch nachwachsende Rohstoffe Produktions- und Einkommensalternativen geboten. Nachwachsende Rohstoffe können zur Erhaltung der biologischen Vielfalt beitragen und die Kulturlandschaft bereichern.

Die Ziele dieses Förderprogrammes sind:
Einen Beitrag für eine nachhaltige Rohstoff- und Energiebereitstellung zu leisten.
Die Umwelt durch Ressourcenschutz, besonders umweltverträgliche Produkte und CO2 -
Emissionsverminderung zu entlasten.
Die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Land- und Forstwirtschaft sowie der vor- und nachgelagerten Bereiche zu stärken.

Es können nur Vorhaben gefördert werden, die im Einklang mit den o.g. 3 Zielen stehen. Vorhaben, bei denen vorrangig Entsorgungsprobleme im Mittelpunkt stehen, sind im Rahmen dieses Programms nicht förderfähig. Diese Ziele sollen erreicht werden, indem produktions- und verwendungsorientierte, anwendungsbezogene Forschungs-, Entwicklungs- und Demonstrationsvorhaben mit Fördermitteln des BMVEL durchgeführt werden. Damit das Förderprogramm dem Erkenntnisgewinn und künftigen Entwicklungen im Bereich der nachwachsenden Rohstoffe gerecht werden kann, werden gegebenenfalls Schwerpunkte bei den Forschungs- und Entwicklungsaufgaben vom BMVEL angepasst. Die Fördermittel können verwendet werden für:
Den Aufbau von Produktlinien von der Erzeugung bis zur Verwendung nachwachsender Rohstoffe. Die Durchführung von Forschungs-, Entwicklungs- und Demonstrationsvorhaben zur Erschließung weiterer Verwendungsmöglichkeiten im Nichtnahrungsmittelsektor.
Informationsvermittlung und Beratung, vor allem für Produzenten, Verarbeiter und Anwender nachwachsender Rohstoffe.
Das Marketing und die Öffentlichkeitsarbeit

NaRo.Net-Naturfaser-Forum Wildeshausen

Termin: 17. Februar 2005
Ort: Landkreis Oldenburg (Kreishaus), Delmenhorster Str. 6, 27793 Wildeshausen
Zeit: 10:00 - 16:30 Uhr
Tagungsgebühr: 30 Euro
Anmeldeschluss: 10.02.2005 !
Am 17. Februar 2005 veranstaltet das Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe NaRo.Net das 2. Naturfaser-Forum. Die Tagung findet wieder im Kreishaus in Wildeshausen statt.
Bauen und Dämmen mit Naturfasern Bereits zum zweiten Mal findet in der Hanfanbauregion Weser-Ems ein Informationsforum zu den Marktchancen, aktuellen Produktentwicklungen und Anwendungsmöglichkeiten von Naturfaserprodukten statt. "Hier wächst eine neue Leichtbauplatte aus Hanf" ist die Botschaft eines Hinweisschildes in den Hanffeldern im
Landkreis Oldenburg. Rohstoffproduktion und innovative Produktentwicklungen sind in der Region eng verbunden.
Bereits zum zweiten Mal findet in der Hanfanbauregion Weser-Ems ein Informationsforum zu den Marktchancen, aktuellen Produktentwicklungen und Anwendungsmöglichkeiten von Naturfaserprodukten statt. Die diesjährige Fachtagung, die am 17. Februar von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr im Kreishaus in Wildeshausen vom Ris-Kompetenzzentrum Nachwachsende Rohstoffe NaRo.Net in Zusammenarbeit mit dem Faserinstitut Bremen und Landkreis Oldenburg veranstaltet wird, hat das Schwerpunktthema "Bauen und Dämmen mit Naturfasern". Der verstärkte Einsatz von Nachwachsenden Rohstoffen ist eine Strategie, die gerade im Baubereich Realisierungschancen hat. Intelligente Materialien können sowohl den hohen Ansprüchen an Funktionalität und Nutzerfreundlichkeit gerecht werden, als auch Umwelt- und Entsorgungsprobleme vermeiden. Naturfasern und Schäben eignen sich aufgrund ihrer technischen Eigenschaften hervorragend als Dämm- und Leichtbauwerkstoff. Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen zählen mittlerweile zu den gefragtesten Naturprodukten beim Hausbau. Hier zählt vor allem ihr gutes Wärmespeicherungsvermögen, die hohe Atmungsaktivität und das sie als schadstofffreie allergikerfreundliche Dämmstoffe gelten können.
Das Forum will über neue und schon im Markt erhältliche Produkte, deren Eigenschaften und Einsatzbereiche, Förderungen sowie die baurechtlichen Anforderungen und vorliegende Praxiserfahrungen aus Österreich und Deutschland informieren. Ferner werden Produktneuentwicklungen zu sehen sein und effiziente Einbauverfahren vor Ort demonstriert.
Das Naturfaserforum richtet sich an das Bauhandwerk, Architekten und Planer, Baustoffhandel, kommunale und private Bauherren sowie an alle potentiellen Anwender von Leichtbaustoffen wie Möbelindustrie, Caravan- und Kabinenbau, Messe- und Ladenbau.
http://www.ris-naro.net/index.php?parent=12&idcat=21&subidcat=21&idlang=1&idart=771

Pressemeldung des Deutschen Naturfaserverbandes e.V. vom 10.03.2003:

 
Kontinuierliche Steigerungen beim Flachs und Hanfanbau erwartet

Auswertung der Markterhebung "Verbundwerkstoffe in der Automobilindustrie"

Eine Zusammenfassung der Studie des Nova-Institutrs zum Naturfasereinsatz in Verbundwerkstoffen in
der deutschen und österreichischen Automobilindustrie steht als Download zur Verfügung
Status 2002, Analyse und Trends

10 - 12.10.2006: Composites

Vom 10 bis zum 12.10 präsentiert sich der Deutsche Naturfaserverband mit seinen Mitgliedern auf der Messe Materialica Composites in München.
www.composites.de

01.09.2006: Pressemitteilung des DNV zur Composites 2006

Naturfasern für Non-Wovens:  Vielseitig, gut verfügbar und preiswert

Während ab den 50er Jahren die Verwendung synthetischer Fasern als Ausgangsmaterial für technische, Bekleidungs- und Heimtextilien boomte, zeichnet sich seit etwa zehn Jahren ein deutlicher Wandel ab. Vor allem Hersteller technischer Produkte zeigen dabei wachsendes Interesse an Pflanzenfasern, die in Anwendungen Mineral- und Synthetikfasern ersetzen können. Dazu zählen neben Jute, Kenaf und Sisal die aus einheimischem Flachs und Hanf gewonnen Bastfasern. Weitere Gründe, sich für die innovativen Fasern zu entscheiden sind:

· Technische Vorteile:  Pflanzenfasern sind leichter und eröffnen Einsatzmöglichkeiten bis in den
                                           High-Tech-Bereich

· Preisvorteile:               Unter hohem Energieaufwand hergestellte Kunstfasern sind wegen ständig steigender
                                          Öl- und Energiepreise kostenintensiv. Naturfasern wie z.B. die Bastfasern sind wegen
                                          ihrer pflanzlichen Synthese auch langfristig preiswert

· Entsorgungsvorteile:   problemlose Verbrennung, geschlossene CO2-Bilanz

Insgesamt zeichnen sich Pflanzenfasern durch Eigenschaften aus, die sie zu einem interessanten Werkstoff machen. Dies gilt vor allem, aber nicht nur, für den Non-Woven-Bereich. Die Automobilindustrie beweist, dass auf Naturfaserbasis hergestellte Bauteile längst nicht mehr nur in Nischenanwendungen oder in Bereichen mit geringem Anforderungsprofil zum Einsatz kommen. Bereits heute setzen viele Hersteller auf naturfaserverstärkte Bauteile im Innen- und Außenbereich.

Im Deutschen Naturfaserverband (DNV) haben sich Fasererzeuger, Vlies-Hersteller, Verarbeitungsunternehmen, Ingenieurbüros, Forschungsinstitute und Hochschulen zusammengeschlossen, um gemeinsam

· neue, leistungsfähigere und kostengünstigere Ernteverfahren zu entwickeln,
· die Leistungsfähigkeit des Aufschlusses zu steigern und die Faserqualität ständig zu verbessern,
· neue Einsatzfelder (z.B. im Fahrzeug-Außenbereich) zu erschließen,
· für den technischen Einsatzbereich relevante Eigenschaften kontinuierlich zu analysieren und
    Qualitätskriterien festzulegen.

Der Deutsche Naturfaserverband informiert das Fachpublikum der Leitmesse COMPOSITES über das Leistungsspektrum von Pflanzenfasern und steht den Messegästen als kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung.

20.10.2006: CELC Symposium in Prag

Im Vorfeld seiner Jahreshauptversammlung veranstaltet die Confédération Europénne du Lin et du Chanvre (CELC) am 20. Oktober ein Symposium zum Einsatzspektrum von Flachs- und Hanffasern in technischen Produkten.
Bei Interesse wenden Sie sich bitte per e-mail an den Deutschen Naturfaserverband.
Klicken Sie dazu einfach auf diesen Text und geben als Subject "Symposium Prague" an.

Fachinfo 2006

Das aktuelle Fachinformationsblatt Faserpflanzen steht in der Rubrik Fachinformation zur Betrachtung und Downlad bereit.

21 - 22.11.2006: 4. EIHA KONFERENZ

Vom 21 bis zum 22. November 2006 findet die Konferenz der European Industrial Hemp Association (EIHA) in Hürth bei Köln statt.
Weitere Informationen sind unter http://www.eiha.org/conference4th/ zu finden.